Dunkle Bienen Deutschland

Apis mellifera mellifera Zucht

Gemeinschaft der Dunklen Biene (Apis mellifera mellifera) die heimische Dunkle Honigbiene, Züchter und Vereine zum erhalt dieser Bienenrasse.

Dunkle Biene Vereine und Züchter.

Unsere zusammen Arbeit mit Europäischen Vereinen und Zucht Gemeinschaften sowie mit Deutschen Züchter helfen mit um diese Europäische Dunkle Biene zuerhalten durch Regelmäßigen erfahrungs austausch so auch mit Bienenmaterial. 

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Europäische Gemeinschaft 

Diese Gemeinschaft verbindet Vereine im Inland so auch in ganz Europa.

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Landesverband Dunkle Biene Bayern e.V.

Erhaltungszucht sowie Linienzucht mit eigenen Anpaarungsplätzen.

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Imkerverein Pforzheim e.V.

Zucht und Vermehrung von Bienen 

Steckbrief Dunkle Biene
In den letzten Jahren ist die Popularität der Imkerei enorm gestiegen und
immer mehr Hobbyimker haben im Garten einige Völker stehen. Selbst in der
Stadt ist das Imkern möglich geworden.
Da stellt man sich meistens die Frage: „Welche Biene ist die Richtige?“
In der hiesigen Imkerschaft gibt es da wenig Spielraum. Entweder ist es die
Carnica oder die Buckfast. Selbst in den Vereinen ist es für manch einen Imker
schwer mit der Buckfast zu arbeiten, da diese von vielen Altimkern nicht gern
gesehen wird.
Oft wird mit dem Fortlauf der Nachhaltigkeit und Ökologie das Thema auf die
Dunkle Biene gelenkt. Aber bei vielen Imkern (die meisten ohne Erfahrungen
mit der Dunklen Biene) läuten sofort die Alarmglocken.
Sie wird als stechlustig und unproduktiv angesehen. Von daher auch absolut
ungeeignet zum Imkern.
Nun, bei näherer Betrachtung kann man mit diesen Mythen recht gut umgehen
und auch vieles beiseite schaffen.
Die Stechlustigkeit der, ursprünglich in Nordeuropa beheimateten, Dunklen
Biene ist vielmehr ein erhöhter Verteidigungstrieb. Wer dem Volk zu nahe
kommt wird davon abgehalten dem Volk Schaden zuzufügen. Das ist sehr
beeindruckend am Flugloch zu erkennen. Bei keiner anderen westl. Honigbiene
stehen Wächterinnen fast schon wie in einer Phalanx vor dem Flugloch um zu
prüfen wer hinein möchte. Auch beim öffnen der Beute sind sofort
Wächterinnen an einem dran. Sie stechen nicht sofort, aber man wird sehr
gründlich beobachtet. Von daher ist es notwendig mit Schleier, Handschuhen
und vor Allem mit Ruhe zu arbeiten.
Bei leichten Rauchgaben verzieht sie sich aber rasch tief in die Wabengassen
zurück. Mit Ruhe und Geduld ist sie für den Imker gut lenkbar.
Auch ihre vermeintliche Unproduktivität ist nicht ganz gerechtfertigt.
Selbstverständlich kommt sie nicht an die Honigleistungen der
hochgezüchteten Carnika oder Buckfast heran, aber im Gegensatz zu den
beiden anderen Rassen fliegt die Dunkle Biene auch bei niedrigeren
Temperaturen und kann gewisse Trachten besser nutzen. Außerdem ist sie in
der Lage viel weitere Flugstrecken zurückzulegen. Bis zu 5km weit können die
Sammlerinnen ausfliegen.
Zudem reagiert die Königin bei schlechten Trach- und Wetterverhältnissen mit
Brutstopps. Damit arbeitet das Volk an sich sehr ökonomisch mit den eigenen
Vorräten. Wer weniger brütet verbraucht weniger Futter und hat demnach
längerfristige Vorräte. Dies zeigt sich auch oft in der Überwinterungsstärke.
Anders als Carnika oder Buckfast sind die Dunklen Völker recht schwach in der
Überwinterung, überdauern diese aber besser und haushalten viel effektiver
mit den Honigvorräten. Selbst überlange, strenge Winter werden gut
vertragen.
Bei vielen Imkern verhasst und herausgezüchtet, arbeitet die Dunkle Biene sehr
stark mit Propolis, was zudem zu einer hohen Volksgesundheit beisteuert.
Alles in Allem ist die Dunkle Biene eine sehr robuste und temperamentvolle
Biene, die bestens angepasst an die Umwelt und Natur nördlich der Alpen ist.
Sie kann sich gezielt auf Trachten und Wetterverhältnisse einstellen und ist in
ihrer Ürsprünglichkeit sehr Krankheitsresistent. Gegen die Varroamilbe hat
auch die Dunkle Biene kein Resistenzrezept, aber es ist ein Einfaches für den
Imker damit klarzukommen.
Die Führung der Dunklen Biene in der konventionellen Imkerei ist daher gar
kein Problem und sollte unbedingt wieder verbreitet werde, denn diese Biene
hat definitiv eine Chance verdient!
Dunkle Biene Bayern e.V.
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Das Interesse an der Dunklen Biene (Apis mellifera mellifera)

Es gibt zu wenig gute Züchter der Dunklen Biene in Deutschland fokus sollte darin liegen Erfahrene Imker die Dunkle Biene näher zu bringen.

Die vorurteile sind der Dunklen Biene gegenüber nach wie vor zu hoch den die Überlieferungen der Alt Imker die von generation zu generation weiter gegben werden.

Diese voruteile sind nicht berechtigt jeder sollte erst mal mit der Apis mellifera mellifera Imkern bevohr sich er seine meinung bildet.

Soltten hierzu zu Fragen geben können Sie sich gerne an uns wenden vom Landesverband Dunkle Biene Bayern e.V.

Reinpaarung der Dunklen europäischen Honigbiene (Apis mellifera mellifera)

Die Verpaarung von Dunklen europäischen Honigbienen, folgend als Dunkle Biene bezeichnet, folgt evolutionär festgelegten Regeln und unterscheidet sich grundlegend vom Paarungsverhalten anderer Lebewesen.
Die Arbeiterinnen, die Drohnen und die jungen Königinnen haben alle die gleiche Mutter. Die Paarungskombinationen mit Ursprung im eigenen Volk wären demnach Inzest. Eine Anpaarung muss somit mit weiter entfernten Genherkünften stattfinden. Honigbienen haben im Laufe der Evolution eine ausgefeilte Strategie entwickelt die genetische Vielfalt zu bewahren.
Bei der Dunklen Biene ist das Geschlecht des Lebewesens nicht wie beim Menschen durch Geschlechtschromosomen in x- und y-Chromosom bestimmt. Es existiert ein einziges Gen auf einem Chromosomen, dem sogenannten Sex-Locus. Die Sex-Allele beschreiben die vielen verschiedenen Variationen dieses Sex-Gens.
Junge unbegattete Dunkle Königinnen werden nach dem Schlupf zwischen dem 4. und 7. Tag brünstig. Danach gibt es recht unterschiedliche Angaben in der einschlägigen Literatur, wie lang dieser Zustand andauert und eine Begattung möglich ist. Man spricht allgemein von ca. 3 – 4 Wochen. Die Königinnen der Dunklen Biene können aber auch länger erfolgreich begattet werden, wenn zum Beispiel das Wetter einen Begattungsflug unmöglich macht fliegen die Königinnen auch nach diesem Zeitraum zur Begattung aus.
Der Begattungsflug ist der Vorgang, bei dem die jungen Königinnen sich mit den Drohnen, den männlichen Bienen, paaren. Der Akt wird in der Luft am sogenannten Drohnensammelplatz vollzogen. Der Zweck der Drohnen ist einzig und allein die Fortpflanzung.
Drohnen können mit voller Honigblase rund 25 Minuten fliegen.
Die durchschnittliche Geschwindigkeit variiert. Bei der Annahme von 20km/h erreicht ein Drohn in unter 3 Minuten den Drohnensammelplatz in seiner Umgebung. Die Königinnen selbst fliegen in der Regel den übernächsten Sammelplatz an. Eine weitere Eigenschaft, um Inzucht zu vermeiden.
Der Paarungsakt dauert nur wenige Sekunden. Die jungen Königinnen paaren sich mehrmals mit verschiedenen Drohnen. Die Anzahl schwankt ebenso zwischen 10-15, teilweise bis 20 Akte. Der Drohn selbst stirbt nach dem vollenden seiner Aufgabe.
Die Menge und Qualität der Spermien ist unterschiedlich. Die empfangenen Spermien werden bei der Königinnen in der sogenannten Spermatheka gespeichert. Dabei aber auch nur einen Bruchteil der eingetragenen Spermien. Dieser Vorrat reicht bei ausreichend guter Begattung für 4 – 5 Jahre, um somit tausende Töchter und Söhne zu erzeugen. Die dabei entstandenen befruchteten Eier haben einen doppelten Chromosomensatz. Es entstehen die Töchter, sprich Arbeiterinnen oder aber neue, junge Königinnen. Die unbefruchteten Eier hingegen lassen die Söhne, sprich die Drohnen entstehen. Sie haben wiederum nur einen Satz Chromosomen.
Prof. Woyke stellte bereits in den 1960er Jahren des vorigen Jahrhunderts fest, dass wenn in einer Population die Anzahl der Sex-Allele abnimmt, die Wahrscheinlichkeit für Brutausfälle umso stärker ansteigt. Aus diesem Grund sollte Verarmung der Gene und exzessive Inzucht vermieden werden. Dies bedingt ein großes Gebiet, in dem sich Drohnen gleicher Gattung bewegen.
Nach Prof. Dr. Ruttner ist die Herkunft der Drohnen, die den Königinnen in ihren Flugradius zur
Verfügung stehen, sehr weitläufig verteilt. Drohnen legen in der Regel eine Flugstrecke von bis zu 5km zurück, mitunter bis zu 8km.
Hier zeigt sich die elementare Notwendigkeit von sauberen Anpaarungszonen. Da Drohnen weitere Strecken zurücklegen ist die Paarung in einem Gebiet ohne entsprechenden Schutzradius für eine Reinpaarung mit ausreichend genetischer Vielfalt und eine damit verbundene Arterhaltung nicht umsetzbar. Die Verkreuzung mit anderen Herkünften, Linien und genetischem Material kann ohne geschützte Anpaarungszone nicht gewährleistet werden.

Kontakt Landesverband Dunkle Biene Bayernen e.V. 

Telefon

+49 175 7606239

Email

Adresse

Burgstall.12  91074 Herzogenaurach

Dunkle Bienen Deutschland
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